Tagesfahrt in die Hallertau und in die Landeshauptstadt

Spalt – Nach der mehrtägigen Lehrfahrt nach Tschechien im Vorjahr stand in diesem Jahr turnusgemäß eine eintägige Fahrt für die Pflanzer aus dem Spalter Anbaugebiet auf dem Programm. Erster Stopp war in Mainburg bei der Firma Hopsteiner. Hier konnte das Verarbeitungswerk, die Vermehrung der eigenen Zuchtsorten und der neue Taproom besichtigt werden. Mit über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bildet die Firma ein Schwergewicht in der Hopfenwirtschaft – dies wurde auch durch den Standort deutlich.

Bei dem zweiten Programmpunkt steht die Verknüpfung von Hopfen- und Energieproduktion auf ein- und derselben Fläche im Vordergrund. Dieses Ziel verfolgt Josef Wimmer aus Neuhub mit einem Partnerunternehmen. Bereits vor zwei Jahren ist die Pilotanlage ans Netz gegangen. Der Betriebsleiter plant einen deutlichen Ausbau und während des Besuchs wurden gerade die nächsten Hopfengärten mit einer Agri-PV ausgestattet. Mit sehr viel Unterstützung von Experten wird weiterhin an dem System gefeilt, so dass sowohl der Hopfen als auch die Sonne einen möglichst hohen Ertrag liefern können.

Mit dem Bus ging es dann weiter nach München. Unter fachkundiger Begleitung durch den ehemaligen Behördenleiter und Geschäftsführers des Spalter Hopfenpflanzerverbands Werner Wolf konnten die Spalter Hopfenpflanzerinnen und Hopfenpflanzer einiges über die Geschichte und die markanten Gebäude der Landeshauptstadt erfahren. Zu guter Letzt fand der Ausflug bei strahlendem Sonnenschein im Augustiner-Biergarten einen tollen Ausklang bevor es zurück auf die Hopfenbaubetriebe und die anstehende Hopfenernte in und um Spalt ging.

 

Text: Wolfgang Jank (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Roth-Weißenburg i.Bay.)

Bildunterschrift:

Bild 1: die Reisegruppe vor dem Hopfengarten mit Agri-PV von Josef Wimmer

Bild 2: Werner Wolf und die Spalter Hopfenpflanzer auf dem Marienplatz in München